Projekt Landschaften voller Leben
Projekttitel: Landschaften voller Leben - Wiederherstellung von Feuchtgebieten
Projekt Nummer: C421010
Förderprogramm: Ministerium für Klima, Umwelt, Energie, Mobilität, Inovation und Technologie
Projektdauer: 06.2024 – 12.2025
Budget: 1.349.730,00 EUR (mittel für den Naturpark Raab 38.903,85 EUR)
Förderwerber: VNÖ (Verband der österreichischen Naturparke)
Problemstellung:
Es wird beabsichtigt, in St. Martin an der Raab das Vorkommen von Neophyten in einem Feuchtbiotop und einer Uferbegleitvegetation entlang der Raab zu reduzieren und das Vorkommen heimischer Arten durch Neubepflanzungen zu fördern. Zudem soll an einem Standort in Jennersdorf der Aufwuchs von Schilf eingedämmt und damit die fortschreitende Verlandung verhindert werden.
Ziel:
Reduzierung von Neophyten durch verschiedene Methoden. Einbringung von heimischen Pflanzen sowie Reduzierung von Schilf.
Die Förderung heimischer Arten, wie dem Teichfrosch, Spitzschlammschnecke oder Silber- und Bruchweide, verbessert die Luftraumvernetzung in den betreffenden Regionen.
Aktivitäten:
Entfernung von Schilf - Verlandetes Feuchtbiotop in Jennersdorf
Um die fortschreitende Verlandung des Feuchtbiotops aufzuhalten, wurden Sedimente fachgerecht ausgebaggert. Diese Maßnahme dient dem Schutz und der Förderung der Biodiversität, da offene Wasser- und Uferzonen für viele spezialisierte Arten unverzichtbar sind.

Entfernung von Neophyten an einem Feuchtbiotop
Invasive Neophyten wurden im Bereich des Feuchtbiotops entfernt, da sie heimische Arten verdrängen und ökologische Gleichgewichte stören. Die Maßnahme trägt wesentlich zum Erhalt der Biodiversität und zur Stabilisierung des Lebensraums bei.


Entfernung von Neophyten entlang der Raab
Entlang der Raab wurden invasive Neophyten entfernt, um die natürlichen Uferlebensräume zu schützen und die heimische Biodiversität zu stärken.

Entfernung von Schilf - Zurückdrängen von Schilf
Schilf breitet sich in Feuchtbiotopen oft stark aus und kann andere Pflanzenarten verdrängen. Durch gezieltes Zurückdrängen des Schilfs werden offene Wasserbereiche wiederhergestellt und wichtige Lebensräume für Amphibien, Insekten und Vögel gesichert.


Pflanzung von heimischen Weiden und Pflanzen auf den Projektflächen
Durch die Pflanzung heimischer Weiden und anderer Pflanzen sollen sich die Projektflächen zu lebendigen, naturnahen Lebensräumen entwickeln. Vögel, Insekten und Amphibien finden hier Schutz, Nahrung und Lebensraum – ein Beitrag zum Erhalt der regionalen Biodiversität.
Fotos folgen

Kontakt
office@naturpark-raab.at oder +43 660 1171282